Neuer Bürgermeister für Ibbenbüren

Podiumsdiskussion des Landwirtschaftlichen Ortsverbandes Ibbenbüren

LWOrtsverein

Bei der gestrigen Podiumsdiskussion des Landwirtschaftlichen Ortsverbandes Ibbenbüren, in der Gaststätte Kreuzmann, waren über 70 Hofeigentümer und weitere in der Landwirtschaft tätige Menschen erschienen, um sich mit dem Bürgermeisterkandidaten Christian Moll und den beiden anderen Kandidaten zum Thema: „Sprechen Sie nicht über uns, sondern mit uns“ (über die Landwirtschaft) auszutauschen und zu diskutieren.
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Die Zukunftschancen der Tierhaltung (konventionell), Windkraftenergie (Standorte) und Flächenplanung (Ausgleichsflächen; Wohnbebauung im Außenbereich) waren u.a. Bestandteil der Diskussion. Hier konnten sich die Podiumsteilnehmer positionieren. 

Durch seine Erfahrungen in der Logistik hat Christian Moll ein Verständnis dafür, wie die Landwirte durch internationale Konflikte in ihrem Handeln beeinträchtigt sind. Absatzmärkte brechen sehr kurzfristig weg; beim Fleischexport, wie bei Obst und Gemüse entsteht ein Preisdruck , da die frische Ware zeitnah veräußert werden muss.

Hier gilt es zusammen mit den bäuerlichen Organisationen und ihren Fachleuten Alternativen zu suchen und zu schaffen.

 Das Thema „Fracking“ war schnell abgehandelt. „Diese Technik ist unsicher und wir brauchen sie nicht“ sagte Christian Moll.

Da wir uns weiterhin verstärkt den regenerativen Energien zuwenden werden, ist auch die Standortsuche für Windkraftanlagen und danach auch deren Inbetriebnahme eine Option. Wenige zurzeit mögliche Standorte kommen dafür in Frage. Die Rahmenbedingungen zum wirtschaftlichen Betrieb haben sich verschlechtert.

 Intelligente Flächenplanung war ein weiterer Diskussionspunkt, der zumindest Christian Moll verdeutlichte:

 “Wir brauchen das regelmäßige Gespräch mit der Landwirtschaft. Ihre Sorge zum Erhalt der Höfe und deren Einsatz zum Erhalt der westfälischen Parklandschaft wird von mir anerkannt und unterstützt.

Die Landwirtschaft in Westfalen und in Ibbenbüren sichert sehr vielen Menschen Ihren Arbeitsplatz direkt und durch die Investitionen auf den Höfen auch indirekt.“