Neuer Bürgermeister für Ibbenbüren

Situation Talstraße nicht hinnehmbar

Kreis und Land in die Pflicht nehmen

Die Talstraße in Ibbenbüren ist weit mehr als nur eine Westumgehung der Stadt und ein Autobahnzubringer. Sie stellt auch die Erschließung wichtiger Gewerbe- und Landwirtschaftsflächen sowie einen Schulweg dar und ist nicht zuletzt ein lebenswichtiger Rettungsweg für Notärzte, Rettungswagen und Feuerwehren, stellte Christian Moll, Bürgermeisterkandidat der CDU Ibben­büren, bei einem Ortstermin fest.

Wenn die Brücke in dieser wichtigen Verkehrsader nun vor dem Totalschaden stehe und die Talstraße voraussichtlich absehbar gesperrt werde müsse, dann müsse jetzt unverzüglich gehandelt werden. Es sei nicht hinnehmbar, so Moll, dass der Kreis die erforderliche Baumaßnahme in sein routinemäßiges Straßenbauprogramm aufnehme und hinten an stelle. Die Sache dulde keinen Aufschub bis nach 2020. Auch das Land müsse seine Zurückhaltung im Straßenbau endlich aufgeben und den enormen Investitionsstau auflösen. An der Talstraße liege ein echter Notfall vor, der schnelles und pragmatisches Handeln von Kreis und Land erforderlich mache. Beide müssen hier unverzüglich tätig werden. Ohne die Bahnüberführung an der Talstraße gebe es zwischen dem Bahnhof Püsselbüren (Esch) und der Glücksburger Straße keine Bahnquerungsmöglichkeit für den fließenden Verkehr mehr.

CDU-Fraktionschef Ulrich Remke fordert daher in der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses der Stadt Ibbenbüren am vergangenen Donnerstag Bürgermeister Heinz Steingröver und Stadtbaurat Robert Siedler auf, massiv auf den Kreis und das Land einzuwirken, damit zumindest die Bahnbrücke an der Talstraße unverzüglich erneuert wird. Wenn der Leiter des Kreisstraßen­bauamtes sage, es gebe Schlimmeres, als wenn die Straße mal gesperrt wird, dann sei dies ebenso verharmlosend wie zynisch.

 

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